Geschichte

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Enstehungsgeschichte der Gartenzwerge

Woher kommt der Gartenzwerg ?

In der 4. Generation blickt die Zwergenmanufaktur Griebel heute auf eine 125-jährige Geschichte zurück. Ihr Gründer, Philipp Griebel, schloß 1860 seine Lehre zum „Porzelliner“ ab. Anschließend erlernte er bei dem „Thierkopfproduzenten“ Herrn Heinrich Dornheim in Gräfenroda, das Handwerk eines „Thierkopfmodelleurs“.
1874 beendete er die Arbeit bei Herrn Heinrich Dornheim mit einem lobenden Abgangszeugnis.
Im Jahr 1874 gründete Philipp Griebel seine eigene Firma.
In den Jahren 1880-1890 wirkte er, neben einigen anderen Modelleuren dieser Zeit in Gräfenroda, an der Entwicklung des bekannten Gräfenrodaer Gartenzwerges mit.
Philipp Griebel verstarb bereits 1893. In den folgenden Jahren wurde die Firma in Familientradition geführt.
Bereits ab 1884 wurden die Messen in Leipzig besucht. Der 1. Weltkrieg unterbrach einige Jahre die Produktion, während des 2. Weltkrieges konnte die Arbeit weitergeführt werden. 1935-1938 lernte Wendelin Griebel seinen Sohn Willi an. 1948 erfolgte ein Verbot über die Herstellung von Gartenfiguren durch das Ministerium für Wirtschaft Land Thüringen.
1960 war der Betrieb auf 18 Beschäftigte angewachsen und mußte Staatliche Beteiligung aufnehmen.
1965 wurde der 1. Neubau fertiggestellt. Ein weiterer Neubau folgte 1968. Nach 1970 waren in der Firma 23 Mitarbeiter Beschäftigt und somit wurde der Betrieb am 14. April 1972 verstaatlicht und gleichzeitig mit der Firma Balzer & Bock als VEB Terrakotta verschmolzen.
Aus gesundheitlichen Gründen mußte Willi Griebel 1980 aus dem Betrieb ausscheiden.
Am 1. April 1990 entschloß sich Reinhard Griebel zu einem Neuanfang auf dem alten Firmengelände in Gräfenroda.
1994 wurde das „Zwergenstübchen“ eröffnet. Darin kann man unter Anderem die Produkte käuflich erwerben. Seit Mai 1997 gibt es an der traditionsreichen Produktionsstätte das "Museum über die Geschichte der Gräfenrodaer Gartenzwerge".

Quelle:
Zwergenmanufaktur Griebel
 

Seitdem August Heissner 1872 im thüringischen Gräfenroda mit der Serienproduktion des Gnom - wie der Gartenzwerg damals bezeichnet wurde - begann, ist er in unseren Gärten anzutreffen.
Andere Quellen sprechen davon, dass Philipp Griebel um 1880 in Gräfenroda den ersten Gartenzwerg aus Ton geformt haben soll.
Der Gartenzwerg nahm seinen Siegeszug von Deutschland aus. Nachdem vor über 100 Jahren immer mehr Manufakturen sich mit der Herstellung von Gartenzwergen befaßten, stockte zwischen 1914 und 1945 der Absatz. Erst danach kam ihr ganz große Verbreitung. Nach Schätzungen stehen heute in deutschen Gärten an die 25 Millionen Gartenzwerge.
Gartenzwerge gibt es in den unterschiedlichsten Materialien. Während der ursprüngliche Gartenzwerg noch aus Ton hergestellt und mit Hand bemalt wurde, wird heute durch moderne Produktionsmethoden ein Riesenangebot an Wichteln produziert. Vor allem die Plastikindustrie sorgt mit preisgünstigen Varianten für eine weite Verbreitung. Trotzdem gibt es auch noch den individuellen und persönlichen Gartenzwerg, den man als Sonderanfertigung bestellen kann selbstverständlich mit angemessenem Aufpreis

Quelle:
Wikipedia

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